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Die Satzung des Vereins zur Förderung und Traditionspflege des Martin-Luther-Gymnasiums Eisleben

§ 1 - Zweck 
Ziele des Vereins sind die geistige und materielle Förderung sowie die Bewahrung und Pflege der Traditionen und Geschichte des Martin-Luther-Gymnasiums Eisleben. 
Er bemüht sich in Ergänzung der staatlichen und kommunalen Maßnahmen, die schulischen und außerschulischen Bildungs- und Erziehungsmöglichkeiten zu verbessern, insbesondere 
der Schule Finanzmittel zur Anschaffung von Lehr- und Lernmitteln zur Verfügung zu stellen,die Schule und Schüler bei der Durchführung von Schulveranstaltungen finanziell zu unterstützen, sowie die Kontakte der Schule mit anderen Schulen zu fördern und den Auslandsauf­enthalt von Schülern zu ermöglichen, Veranstaltungen und Veröffentlichungen zur Traditionspflege zu fördern. 
Der Verein verfolgt keine parteipolitischen Interessen und keine konfessionellen Ziele. 
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung. 
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. 
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 

§ 2 - Name, Sitz, Geschäftsjahr 
Der Verein führt den Namen "Verein zur Förderung und Traditionspflege des Martin-Luther-Gymnasiums Eisleben e. V.". 
Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. 
Der Verein hat seinen Sitz in Lutherstadt Eisleben. 
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 

§ 3 - Beiträge und Aufwendungen 
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Ein­nahmen des Vereins sind Mitgliedsbeiträge, Spenden und sonstige Zuwendungen. Das Vereinsvermögen dient der Unterstützung des Martin-Luther-Gymnasiums Eisleben sowie der Bewahrung dessen Traditionen und Geschichte. 
Der Mitgliedsbeitrag wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung in einer gesonderten Beitragsordnung festgelegt. 

§ 4 - Mitgliedschaft 
Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die den Zweck des Vereins bejaht und unterstützen will. Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Beitrittserklärung beantragt. 
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. 
Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod oder durch schriftliche Austrittserklärung, die mit einer Frist von 3 Monaten zum Schluss des laufenden Kalenderjahres zulässig ist. Sie endet ferner auf Beschluss des Vorstandes, wenn das Mitglied mit 1 Jahresbeitrag im Rückstand ist. 
Sie endet durch Ausschluss aus wichtigem Grund, wenn das Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt. Über den Ausschluss beschließt die Mitgliederversammlung. 
Mitglieder, die sich besonders um den Verein verdient gemacht haben, kann die Ehrenmitgliedschaft angetragen werden. In Ausnahmefällen gilt dies auch für Nichtmitglieder. 

§ 5 - Organe des Vereins 
Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand und 2 Beiräte. 

§ 6 - Mitgliederversammlung 
Die Mitgliederversammlung soll mindestens einmal im Jahr bis zum 31. März des laufenden Jahres zusammen treten. 
Ihr obliegt 
- die Wahl des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes, 
- die Entgegennahme des Jahres- und Finanzberichtes, 
- die Entlastung des Vorstandes, 
- die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages, 
- die Änderung der Satzung, 
- die Auflösung des Vereins. 
- die Wahl von mindestens 2 Rechnungsprüfern 
Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen und mit Angabe der Tagesordnung in Textform einzuberufen. 
Die Versammlung beschließt mit einfacher Mehrheit den Ver­sammlungsleiter. Stimmberechtigt ist jedes anwesende Mitglied. 
Sie beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Satzungsänderungen bedürfen einer 2/3-Mehrheit; die Änderung des Vereinszwecks bedarf eine Mehrheit von neun Zehntel der abgegebenen gültigen Stimmen. 
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist bei Bedarf oder auf schriftlichen Antrag von mindestens 10 % der Mitglieder einzuberufen. 
Der Schriftführer oder ein gewähltes Mitglied führt das Protokoll der Mitgliederversammlung, das von ihm und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. 

§ 7 - Vorstand 
Der Vorstand, besteht aus dem Vorsitzenden, 2 Stellvertretern, dem Schriftführer und dem Schatzmeister. 
Ein Stellvertreter ist für die Förderung und der andere Stellvertreter für die Traditionswahrung zuständig. 
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für vier Jahre gewählt; er bleibt bis zur Neuwahl im Amt; Wiederwahl ist möglich. 
Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so wird der Nachfolger vom Vorstand berufen und auf der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt. 
Der Vorstand entscheidet über die Verwendung der Vereinsmittel unter Berücksichtigung der Beschlüsse des Vergabebeirates laut § 8 der Satzung. 
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und die Stellvertreter. Vertretungsberechtigt ist der Vorsitzende allein, die übrigen Vorstandsmitglieder nur gemeinsam mit einem anderen Vorstandsmitglied zusammen. Für das Innenverhältnis gilt, dass der Schriftführer und der Schatzmeister von ihrer Vertretungsbefugnis nur Gebrauch machen sollen, wenn der Vorsitzende und die Stellver­treter verhindert sind. 
Es können durch die Mitgliederversammlung bis zu 10 Beisitzer gewählt werden. 
Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben. 

§ 7 - Rechnungsprüfer 
Der Verein hat 2 Rechnungsprüfer, die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt werden. Wiederwahl ist zulässig. Sie prüfen die Jahresabrechnung des Vorstandes und nehmen zu seiner Entlastung Stellung. 
§ 8 - Vergabebeirat 
Der Vergabebeirat beschließt über die Verwendung der der Schule zur Verfügung zu stellenden Mittel mit einfacher Mehrheit. 
Er besteht aus: 
- dem Vorstand, 
- einem Vertreter des Schulelternrates, 
- einem Vertreter des Schülerrates 
- einem Vertreter der Schulleitung 
- einem Mitglied des Lehrerkollegiums, sowie 
- bis zu zwei weiteren durch den Vorstand zu berufenden Mitgliedern aus dem Kreis der Hauptzuwendungsgeber. 
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. 

§ 9 - Traditionsbeirat 
Der Traditionsbeirat beschließt über die Aktionen des Vereines zur Pflege der Traditionen und der Geschichte des Luther-Gymnasiums Eisleben. 
Er besteht aus: 
- dem Vorstand, 
- einem Vertreter des Schulelternrates, 
- einem Vertreter der Schulleitung, 
- einem Mitglied des Lehrerkollegiums, sowie 
- bis zu zwei weitere durch den Vorstand zu ernennende Mitglieder, die sich entweder bereits um die Traditionswahrung verdient gemacht haben oder essentielle Beiträge dazu leisten können: sie sollen aus dem Kreis der ehemaligen Schüler des Martin-Luther-Gymnasiums kommen. 
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. 

§ 10 - Auflösung 
Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung erfolgen. Die Frist für die Einberufung einer derartigen Mitgliederversammlung beträgt einen Monat. Mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden Mitglieder kann ein Auflösungbeschluß in dieser Versammlung gefasst werden. 
Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an das Martin-Luther-Gymnasium Eisleben, das es unmittelbar und aus­schließlich für gemeinnützige Zwecke unter Beachtung von §1 der Satzung zu verwenden hat. 

§ 11 - Gerichtsstand 
Gerichtsstand ist Lutherstadt Eisleben. 

§ 12 - In-Kraft-Treten Die Satzung ist in der Gründungsversammlung am 24.01.2008 beschlossen und auf der Versammlung am 28.10.2008 geändert worden. 

Vorsitzender Jens Döpke




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